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   Buchstabe D

d'

Artikel "die" (weibl. Sing. und 3. Person Plural d'Resi/d'Fuaßballer)

da [dà]

der, best. Artikel

daad [dà:d] (tät)

Konjunktiv von tun (i daad sogn/ich würde sagen)

Daama, der [Dà:mà]

Daumen

dabacka
derpacken[dàbàggà]

aushalten, ertragen, bewältigen, schaffen (i dapack's ned = ich ertrage es nicht)

dabarma
derbarmen
[dàbarmà]

sich erbarmen (auch als Synonym für "du tust mir leid" = du dabarmst mi)

dabatzt
derbatzt (Adj.) [dàbà:zd]

zerschmettert, zerdrückt, zermatscht

dabatzn
derbatzen [dàbàzzn]

zerschmettern, zerdrücken, zermatschen

dableamaln
derbleameln
[dàblmen]

jemanden anlügen, jdm. etwas vormachen

dablecka
derblecken
[dàbläggà]

verhöhnen, verspotten, aufziehen

dabräsln
derbröseln
[dàbrä:sln]

1zerbröseln, zu Brösel reiben 2es derbröselt jemanden: a) jmd. ist unterlegen, jmd. verliert (d'Sechzger hat's bei de' Bayern wieder gscheit derbröselt). b) jmd. erleidet wirtschaftlichen Schaden (an Meier hat's mit sei'm Gschäft gscheit derbröselt...) c) jmd. verunglückt tödlich (an Sepp hat's auf der Autobahn derbröselt...)

Dachl, das [Dàchl]

kleines Dach, Vordach

dacheln [dà:chen]

klauen, stehlen (irgerndwer hod mein Geldbeutel dachelt...)

Dachtasche, die
[Då:chdaschn]

Dachziegel

Dackel, der [Dàggl]

Dachshund, Teckel

(Adj.)
[dàdå:dàd]

entsetzt, fassungslos, verdattert

dadappt
derdappt
(Adj.) [dàdabbd]

mit Fingerabdrücken übersät

Dadara
Datterer,
der [Då:dàrà]
(Tatterer)

1Tatterich (krankhaftes Zittern) 2jmd., der unter ständigem Zittern leidet 3Angst, Furcht, Bammel (z.B. Lampenfieber, Prüfungsangst...)

dadätschen
derdätschen
[dàdä:dschn]

zerdrücken, zerquetschen, zermalmen

dadepft
derdepft
(Adj.) [dàdäbbfd]

bestürzt, betroffen, durcheinander

dadern [då:dàn]
(tattern)

zittern

dadiarrn
derdürren
[dàdn/dàdirn]

verdorren, austrocknen

dadschad
datschert (Adj.)
[då:dschàd]
(tatschert)

derb, plump, ungeschickt

daessen
deressen
[dàessn]

spachteln, schaffen, leer essen

dafahrn
derfahren
[dàfa:n/dàfa:rn]

überfahren, totfahren

dafallen
derfallen
[dàfåin]

(schwer, unter Umständen mit Todesfolge) stolpern, stürzen

dafanga
derfangen
[dàfangà]

1die Fassung wiedererlangen (dafang di wieda, so schlimm war's aa ned...) 2genesen, sich von einer Krankheit/einem Unfall erholen (Gott sei Dank, da Schorsch hod si wieder dafangt nach dera schwaarn Operation...)

dafeid
derfault
(Adj.)
[dàfai:d]

1verfault, faulig 2kompliziert, schwierig (des is ganz schee dafeid...) 3schlau, gewieft (du bist scho a dafeida Hund...)

dafressen
derfressen
[dàfressn]

spachteln, schaffen, leer essen (des könn ma gar ned oiss derfressen...)

dafuadan
derfuttern
[dàfdàn]

füttern, durchbringen

dagadschen
dergatschn
[dàgà:dschn]

zerdrücken, zermatschen

dagarbn
dergarmen
[dàgà:rmà]

erdrosseln, erwürgen (i kunnt'n dagarma...)

dagatzen
dergatzen
[dàgà:zn]

zerdrücken, zermatschen

dageben
dergeben
[dàge:m]

sättigen (drei Paar Weißwürscht dagebn gwiß...)

dageh
dergehen [dàge:]

eine Strecke zu Fuß bewältigen (die zehn Kilometer bis zu dir dergeh i leicht...)

daglanga
derglangen
[dàglangà]

erreichen, erwischen

dagneißn
dergneißen
[dàgnaissn]

etwas mitkriegen, eine Sache spitzkriegen, neudeutsch: checken (ey, Mann, du bist der Checker!)

dagrallen
derkrallen
[dàgrain]

1zusammenraffen, erschleichen, 2verkratzen, zerkratzen

dagurgln
dergurgeln
[dàggln]

erdrosseln, erwürgen

dahalten
derhalten
[dàhåiddn]

(gerade noch) festhalten, heben, ziehen können

dahänga
derhängen
[dàhengà]

sich verfangen, hängen bleiben (des arme Vogerl hat sich im Zaun derhängt...)

dahaun
derhauen
[dàhaun]

verhauen, verprügeln, verdreschen (Armer Bua, wer hat denn di a so derhaut?)

dahaut
derhaut
(Adj.) [dàhaud]

1erschöpft 2verlottert, heruntergekommen (mei, kimmt de Meierin in letzter Zeit dahaut daher...)

dahebn
derheben
[dàhe:m]

schwer, mit großer Anstrengung heben (geh huif ma, des derheb I alloa ned...)

daheim
dahoam
(Adv.) [dàhm]

zuhause

dahin [dàhi:]

iatz geht's dahi mit mir = nun geht es mit mir zu Ende

oiss is dahi = alles ist verloren (...im Arsch)

glei geht's dahi = gleich geht's los

dahungern
derhungern
[dàhungàn]

verhungern (iss nur, dass d' ned derhungerst...)

dakemma
derkemmen
[dàkemmà]

erschrecken, durcheinander sein (d'Oma is oiwei no ganz dakemma = Oma ist immer noch ganz durcheinander)

dakenna
derkennen
[dàke:nà]

anerkennen, würdigen, schätzen (bei mei'm Chef is nix dakennt...)

dakratzen
derkratzen
[dàgrazzn]

verkratzen, zerkratzen

dalaffa
derlaufen
[dàlàffà]

eine Strecke laufend, rennend bewältigen (20 Kilometer derlauf i leicht...)

dalamanschieren
dalamantschieren
[dàllàmàndschn]

"drehen", managen

daleiden
derleiden
[dàlain/dàlaidn]

aushalten, erleiden (der hat was zum Derleidn bei dem Wei'...)

dalesen
derlesen
[dàle:sn]

lesen, durchlesen (so vui Text is kaam zum Derlesen...)

dalext
derlext
(Adj.) [dàläxd]

erschlagen, erschöpft, fertig (mei, bin i heid dalext)

dalfern [dåifàn]
(talfern)

undeutlich reden, vor sich hinreden, nuscheln

dalinsen
derlinsen
[dàlinsn]

erspähen, beobachten

dalkad
dalkert (Adj.) [dåiggàd]
(talkert)

dümmlich, plump, ungeschickt, unbeholfen (du dalkerter Jagersbua...)

Dallen
Dalln
, die [Dåin]

Beule, Delle

daloabld
derlaiblet (Adj.)
[dàlwed]

erschöpft, ausgelaugt, entkräftet (es derloabelt jmdn. = 1er ist total kaputt, erschöpft 2er verunglückt tödlich)

daloatn
derleiten
[dàlddn]

lenken, steuern können (mir dean d'Händ weh, i konn den Karrn boid nimmer daloaddn...)

daluren
derlurn
[dàln/dàlurn]

erspähen, beobachten

dalusen
derlusen
[dàlu:sn]

(aufmerksam) hören, mithören (i hab scho derlust, was de zwoa ausgmacht ham...)

damacha
dermachen
[dàma:chà]

bewältigen, durchhalten, schaffen

Damal
Damerl

[Dà:màl/Da:màl]

Koseform von Thomas

damalang (Adv.) [dà:màlang]

dauernd, ständig (oi damalang kimmst mit am andern Kerl daher...)

damals (Adv.) [dåmåis]

dann, in jenen Tagen, seinerzeit

damanzen
dermanzen
[dà:mànnzn]

bewältigen, schaffen

damatscht
dermatscht
[dàmàddschd]

erschöpft, fertig, kaputt

damisch (Adj.) [dà:misch]

1dumm, blöd (damische Kuah, damische Henna) 2betäubt, benommen (auf die Tabletten wer' i oiwei ganz damisch...)

Damm, der [Dàmm]
Dammerl, der [Dàmmàl]
Dammerling, der
[Dàmmàling]

Daumen

Dampf, der [Damf]

1Rausch, Schwips (ja, schee langsam kriagn ma wieder unsern Dampf zamm...) 2Schweiß (bei dera Arbat haut's oam an Dampf ganz schee naus...)

dampfeln [dàmbbfen]

unangenehm riechen, stinken (da herin dampfelt's ganz gräuslich...)

dampfig (Adj.) [dàmbbfig]

drückend schwül

danageln [dànå:gln]

stechen, pieksen (Heut nacht ham mi d'Staunzn gscheit dernagelt...)

danaxt (Adv.) [dànàxd]

kürzlich, neulich

Dandla, der
Dandler
, der
[Dànddlà] (Tandla)

Händler, Trödler, Altwarenhändler

dandln [dànndln]
(tandeln)

tändeln, herumspielen, Zeit vertrödeln

dankschee
dankschön
[danggsche:]

dankeschön

dant nehmen/
packen
[dàndd nemmà/baggà]

1beim Watten ohne Trumpfeinsatz stechen (z.B. Gras-Zehner sticht Gras-Neuner...) 2eine Angelegenheit rasch und ohne Zögern in Angriff nehmen und erfolgreich zu Ende bringen

dantschig (Adj.) [dànndschig]

adrett, anmutig, fesch, hübsch (junges Mädchen, junge Frau)

Dapper, der [Dabbà]
(Tapper)

1(meist) störender Finger-, Fuß-, Pfoten- oder Schuhabdruck auf Böden, Spiegeln, Scheiben, Gläsern etc. (der frischputzte Badspiagl is scho wieder voller Dapper...) 2ungeschickte Bewegung, falscher Schritt (...hab i an blädn Dapper gmacht und bin hingfalln.)

Dapper, der [Dabbà]
Dapperer
, der
[Dabbàrà]
(Tapper/Tapperer)

einer, der gerne "dappt", Frauen begrapscht

dappert (Adj.) [dabbàd]
dappig
(Adj.) [dàbbig]

(tappert/tappig)

ungeschickt, plump

darappeln
derrappeln
[dàrabben]

1sich aufraffen, aufrappeln 2sich erholen

daraten
derraten
[dàrå:n/dàrå:dn]

1erraten 2eine Situation (gut/schlecht) vorfinden (des hab i guad derraten, der Wirt hat Ruhetag...)

dareitn
derreiten
[dàraiddn]

1reiten (als Reiter das Pferd im Griff haben) 2bezwingen, beherrschen (d'Susi is a scharfs Luader, die is kaam zum Derreiten...)

darenga
derregnen
[dàrengà]

duschen, durchnässen (nach'm Theater hat's uns so darengt, dass uns as Wasser zu de Schuah naus is...)

darenna
derrennen
[dàre:nà]

1schuften, sich abmühen, plagen (in dera Firma darennst di vor lauter Arbad...) 2(tödlich) verunglücken (der Sepp hat sich letzte Woch derrennt...)

darren
darrn
[dà:rn]

trocknen, dörren

dasauffa
dersaufen
[dàsauffà]

1ertrinken, ersaufen 2ein vorhandenes Quantum bewältigen (des könn ma gar ned oiss dasauffa...)

Daschal, das
Dascherl
, das
[Dàschàl] (Tascherl)

kleine Tasche, Täschchen

daschiassn
derschießen
[dàschssn]

erschießen

daschlagn
derschlagen
[dàschlå:ng]

erschlagen

daschmecka
derschmecken

[dàschmeggà]

entdecken, wittern, Lunte riechen (der hod scho daschmeckt, wia schee d'Liab is...)

daschnaufa
derschnaufen
[dàschnaufà]

genügend Luft haben (Tuba blasen daad ma gfoin, aber i derschnaufs ned...)

dasehgn
dersehen
[dàsäng]

erblicken, entdecken, erspähen

dasei
dersell [dàsäi]

derjenige, derselbe

dasig (Adj.) [dà:sig]

still, niedergeschlagen

dasig (Adj.) [dåsig]

einheimisch, ortsansässig

dasoacha
derseichen
[dàschd]

1vom Regen durchnässt werden (...beim Wandern hods uns gscheid dasoacht.) 2den hods dasoacht (sagt man, wenn beim Eisstockschießen ein Schub zu schwach geraten ist.) Vorschlag aus Niederbayern

daspechten
derspechten

[dàschbächddn]

erspähen, beobachten

dastessen
derstessen
[dàschdässn]

1zerschlagen, zerstören 2sich derstessen = sich vor Arbeit förmlich "zu Tode stoßen", verschleißen

datragen
dertragen
[dàdrång]

1eine Last, ein Gewicht tragen (den Schulranzen kann ma ja fast ned dertragen...) 2aushalten, ertragen (i hab so Zeitlang nach dir, i dertrag's fast nimmer...)

datscheln
datschln
[dà:dschln]
(tatscheln)

tätscheln

datschen
dätschen
[dà:dschn/dä:dschn]
(tatschen)

plattdrücken, quetschen

datschen [daddschn]
(tatschen)

1etwas plump, ungeschickt anfassen, berühren 2sich plump, schwerfällig bewegen, gehen (der datscht umanand wiar a Zirkusbär...)

Datscher, der [Daddschà]
(Tatscher)

1Puff, Schlag, Stoß 2im Plural: alte, ausgelatschte Schuhe

Datschi, der [Dà:dsche]

Kuchen (a Zwetschgen- oder Apfedatschi is was Fein's)

Datschiburger, der
[Dà:dschebuàgà]

Augsburger

Datzlwurm, der
[Dàzzlwuàm]
(Tatzelwurm)

Drache, Lindwurm, Ungeheuer

Daube, die
Daubn
, die [Daum]

hölzerner Zielklotz beim Eisstockschießen

dawarten
derwarten
[dàwarddn]

abwarten, erwarten (i kann's kaum derwarten, bis i di wieder siehg...)

dawerfa
derwerfen
[dàwffà]

kaputtwerfen, totwerfen (d'Oma hat die junga Biberl daworfa...)

dawischn
derwischen
[dàwischn]

erwischen (den hat's derwuschen [dàwuschn] = den hat's erwischt)

dawoacha
derweichen
[dàwchà]

aufweichen, zerweichen

dawutzeln
derwutzeln
[dàwu:zln]

aufreiben, zerreiben

Daxen, die (Pl.) [Dàxn]

Fichten-, Tannenzweige

Daxngrai, der
Daxnkrei, der

[Dàxngrai]

Ein Werkzeug, mit dem Geäst und Zweige (Zweige = Daxn) zerkleinert werden. "Bayerische" Version eines Buschmessers; charakteristisch ist der nach oben gebogene Haken am vorderen Klingenrücken, der zum Heranziehen von Ästen/Zweigen dient. Vorschlag und Definition - Lukas aus Ebersberg

Daxnhau, der [Dàxnhau]

siehe Daxngrai

dazahln
[dàzåin]

sich leisten können, (be)zahlen können (die Wohnung daad ma gfalln, aber i kann s' ned derzahln...)

dazahna
derzahnen [dàza:nà]

jmdn. auslachen, verspotten, lächerlich machen

daziahgn
derziehen
[dàzng]

ziehen, schleppen können (des Trumm Weib daziahg i gar ned alloa...)

Deandl, das [Dndl]

Mädchen, junge Frau

debsen [däbbsn]

klauen, stehlen, etwas mitgehen lassen

dechd
decht
[dächdd]

dennoch

Degel, der [Dä:gl] (Tegel)

Topf, Tiegel

d'Ehre [de:re]

Habe die Ehre (A boarischer Gruaß)

dei [däi]

dein, deine

deichseln
deixln [daixln]

lenken, organisieren, regeln, etwas in Ordung bringen (des deichsln mir zwoa scho so, daß's passt... neubairisch: managen [männäddschn])

Deife, der
Deifi
, der [Daife]

Teufel

Deife/Deifi [Daife]
div. Redewendungen:

des hod an Deife gsehgn [de:s hå:d àn Daife gsäng] = das ist kompliziert, sehr schwierig

an Deife ned zreißn [an Daife ne:d zraissn] = so gut wie nichts erreichen/zustande bringen

des is beim Deife [de:s is bäim Daife] = das ist kaputt/hin

deirig (Adj.) [dairig]
(teurig)

teuer (bei uns is da Benzin deiriga ois wia z'Östreich...)

dengascht
dengerscht
[dengàschd]

dennoch, doch

dengeln
[dengln]

das Schärfen einer Sense oder Sichel mit einem Dänglhammer auf einem Dänglstock Vorschlag und Definition Anne aus Altötting

dennerschd
dennerst
[denàschd]

dennoch, doch

Depp, der [Däbb]

Blödel, Idiot

Deppenhaufen, der
[Däbbmhauffà]

Vollidiot (Du bist viellicht so a Deppenhaufen!)

deppert (Adj.) [däbbàd]

blöd, idiotisch

depsen
depsn
[däbbsn]

klauen, stehlen, etwas mitgehen lassen

derweil (Adv.) [dàwai]

1inzwischen, mittlerweile, unterdessen, währenddessen, zwischenzeitlich (er war in der Spätschicht, derweil hat sie Bsuach kriagt...) 2dabei, indes (die gebn so o mit eahnam Sach, dawei ham's Schulden wia d'Sau...)

derweil lassen
[dàwailassn]

Zeit lassen, langsam tun (lass da dawei...)

derwuschen
derwuschn
[dàwuschn]

erwischt

deswegen [dessweng]

deswegen, deshalb

Dez, der [De:z] (Tez)

Kopf

di [di:]

dich (i mog di)

diam [diàm]

ab und zu, manchmal, zuweilen

dickbackert (Adj.)
[diggbaggàd]

pausbäckig

Dicke, die [Digge]

Knackwurst (Regensburger)

dick: dick eingehen, [digg äige:]
es geht jmdm. dick ein

jmd. erstickt förmlich in Arbeit, ist bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt

dick haben (jmdn.)
[digg håm]

nicht leiden können, nicht riechen können

dienen [dnà]

im landwirtschaftlichen Bereich in einem Arbeitsverhältnis stehen

Dienst, der [Dnsd]

Arbeitsverhältnis im landwirtschaftlichen Bereich

Diezel, der [Di:zl]
Diezi, der [Di:ze]

Schnuller

dipfeln [dibbfen]
(tüpfeln)

1jmdn. besiegen, bezwingen, übertreffen (im Sport) 2ugs: mit einer Frau schlafen (...nach der Disco hat er d'Resi no gescheit dipfelt!)

Dipferl, das [Dibbfàl] (Tüpferl)

Pünktchen, Tüpfelchen

Dipferlscheißer, der
[Dibbfàlschaissà]
(Tüpferlscheißer)

kleinlicher, pedantischer Besserwisser

Diridari, der [Diredà:re]

Geld, Moneten

Dirn, die [Dnn]

Magd, Dienstmagd (nicht zu verwechseln mit Dirne/Nutte)

Dirndl, das
[Dndl/Dndl***]

1Mädchen, junge Frau 2Freundin, Geliebte (mei herzallerliabsts Dirndl...) 3Trachtenkleid (Aussprache siehe***)]

Dirndlgwand, das
[Dndlgwand]

Trachtenkleid

dirrlochad
dürrlochert (Adj.)
[dlochàd/dirrlochàd]

dürr, sehr mager

dischkrian
diskurieren [dischgrn]

sich unterhalten, diskutieren

[de:]

die, diese (dö ham oiss zammgsuffa...)

doa [d]

tun (mei, duad mir heit mei Kreiz wieder weh. Is aa koa Wunder ned. Wennst an ganzn Tag vorm PC hockst und boarische Wörter eitippst, nacha kriagst Kreizweh...)

Doag, der [Dg]

Teig, Backmasse

Doagaff, der [Dgaff]
(Teigaff)

langweiliger, begriffsstutziger Bursche, Trantüte

doagad (Adj.) [dgàd]

teigig, schwabblig

Dockennandl, das
[Doggànànndl]

Puppe

Dod, der [Do:d/Dou:d]

Tod, Sensenmann

dodeln
dodln
[do:dln/dou:dln]
(todeln)

schwer krank/todkrank sein

da herin dodelts aber gescheit = die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt angelangt, es "rührt sich nichts

dodschad
dotschert (Adj.)
[då:dschàd]
(tatschert)

derb, plump, ungeschickt

Dodschen, der
[Då:dschn] (Dotschen)

1Kohlrübe, Steckrübe, Wrucke 2unbeholfene, dümmliche Person, Trampel

Dokta, der [Doggdà]

Arzt, Doktor

Doldi, der [Doide]

Depperl, Tölpel

Dopfa, der [Dobbfà]
(Topfen)

Quark

Dopfal, das
Dopferl
, das [Dobbfàl]
(Topferl)

Töpfchen für kleine Kinder

doppen
doppn
[dobbm]

pochen, pulsieren (in einer Wunde; der Finger doppt ganz greislich...)

dorad
dourat (Adj.)
[doràd/douràd]
(torert)

schwerhörig, taub

dortmals (Adv.)
[dddmåis/dorddmåis]

damals, seinerzeit

dös [de:s]

das, dieses

Dotschen, der
[Då:dschn] (Dodschen)

1Kohlrübe, Steckrübe, Wrucke 2unbeholfene, dümmliche Person, Trampel

Drack, der  [Dragg]

Mistvieh, hinterlistige Person (d'Hintermeierin is a rechter Drack!)

Dradewixpfeiferl, das
[Dràdewixbfaiffàl]

Fingernudeln (aus Kartoffelteig)

drädeln
drädln
[drä:dln]
(trödeln)

trödeln, sich Zeit lassen

Dragl, das [Drà:gl]

Kasten, Träger (a Dragl Bier)

Drahdium, das [Drà:dium]

Drehkreuz zum Durchgehen an Bahnübergängen, Eingängen von Hallenbädern, kommerziell betriebenen Autobahntoiletten usw.

Drahla, der
Draller, der

[Drà:là/Dràllà]

1Spielzeugkreisel 2Wasserstrudel, Wirbel

drahn
drehen
[drà:n]

1drehen 2etwas geschickt lenken bzw.ausführen, einer Sache eine positive Wende geben

Drahwurm, der
Drehwurm, der

[Drà:wuàm/Dräwuàm]

Schwindel (beim Kettnkarussellfahrn kriagst leicht an Drahwurm...)

einen Drehwurm haben = schwindlig, schwummrig sein

dramhabbad
dramhappert (Adj.)
[dra:mhàbbàd]
(tramhappad)

1schlaftrunken, schläfrig 2gedankenlos, geistesabwesend, verträumt

dratzen
dratzn
[dràzzn]
(tratzen)

(vorsätzlich) ärgern, necken; provozieren, schikanieren

drauß [drauss]
draußt [draussd]
draußten [draussdn] (Adv.)

draussen

draxeln
draxln
[dràxln]

drechseln

Dreanschen, die
[Drnschn]
(Treanschen)

weinerlicher Mund, beleidigtes, missmutiges Gesicht

dreckert (Adj.) [dreggàd]

schmutzig, dreckig

dreckfad (Adj.) [dre:gfà:d]

1stinklangweilig 2grantig, launenhaft, unausstehlich (...den brauchst gar ned anreden heut, den dreckfaden Hund!)

Dreckhammel, der
[Dre:ghàmme]

hundsgemeiner, rücksichtsloser, unverschämter Mensch (...'ne richtich ätznde Puuupsbacke!)

Dreck im Schachterl [àn Dre:g im Schàchdàl håm] (einen Dreck im Schachterl haben)

das Nachsehen haben, leer ausgehen

Drecklache, die
Drecklagga
[Dre:gla:chà/Dre:glaggà]

Pfütze, Wasserlache

Dreckschleuder, die
[Dre:gschlaidà]

1freches, loses Mundwerk 2Auto, das raucht und stinkt 3rauchende, stinkende Fabrikanlage

Dreeg, der [Dre:g]

Dreck

dreffa [dreffà]

treffen (wenn ma uns as nächste Moi sehgn, dann dreff ma uns wieder...)

Dreier, der [Draià]

1die Zahl/Ziffer drei 2Zeugnisnote 3 (i hob an Dreier...)

Dreiggal, der [Draiggàl]

zeitweise verwirrte Person Vorschlag und Definition Anne aus Altötting

Dreiquartel
Dreiquartl

[Draigwàrddl]

1Dreiviertelliter 2Kein Ganzes, nur drei Viertel

dreißg [draissg]
dreißge [draissge]

Zahl dreißig

drent [drenndd]
drenten [drennddn] (Adv.)

drüben , jenseits (...s'Gegnteil vo herent!)

drent und herent = drüben und herüben

drenterhalb
[drennddàhåi/
drennddàhåib] (Adv.)

auf der anderen Seite, jenseits

drenterhalb und herenterhalb = jenseits und diesseits (einer Grenze oder Straße)

Drenzal, das
Drenzerl
, das [Drennzàl]
(Trenzal)

Lätzchen zum Umbinden für Kleinkinder

Drenzbeutel, der
[Drennzbaidl]
(Trenzbeutel)

Jammerlappen, weinerlicher Mensch

drenzen
drenzn
[drennzn]
(trenzen)

verschütten, kleckern

Drenzer, der [Drennzà]
(Trenzer)

1einer, der kleckert, sabbert 2Feigling, Versager, "Loser"

dreschen
[dreschn]

1dreschen (Getreide) 2schlagen, hauen (die habn ma gscheit droschen...)

dressieren
dressiern
[drässn]

ärgern, drangsalieren, scheuchen

driadan
driadern
[drdàn]
(triedern)

langsam arbeiten, sich langsam bewegen, trödeln

Driadara, der
Driaderer, der
[Drdàrà]
(Triederer)

Umstandskrämer, lahme Ente

drialan
drialern
[drlàn]
(trielen)

kleckern, sabbern

dridscheln
dritscheln
[dri:dschln]
(tritscheln)

vor sich hinwursteln, langsam arbeiten, trödeln

Dridschla, der
Dritschler, der

[Dri:dschlà]
(Tritschler)

1langsamer, umständlicher Mensch 2Trödler, Händler (zu dem Dritschler brauchst gor ned erst higeh, der hod nix Gscheits...)

driggeln
[driggen/driggln]

trocknen (d'Spülmaschin konnst no ned ausramma, aus Gschirr muaß erschd no driggln...)

dringa [dringà]

trinken

drinna [drinnà] (Adv.)

drinnen

Drisch, die (Pl.) [Dri:sch]

Dresch, Hiebe, Schläge, Prügel (...ham ma gscheide Drisch kriagt.)

Drischel, der
Drischl
, der [Dri:schl]

Dreschflegel

dro (Adv.) [dro:]

daran, dran

drucken [druggà]

1drucken 2drücken 3sich drücken 4trocken

Drud, die [Dru:d] (Trud)

Hexe, übler Geist (wenn d'Drud in da Nacht auf deiner Brust hockt und dir an Schnaufara abdruckt...)

Drudscherl, das
[Drudschàl]
(Trudschal)

1einfältiges Mädchen 2entzückendes, reizendes Mädchen

Drudschn, die [Dru:dschn]
(Trutschen)

dümmliche, ungeschickte Weibsperson

Dschamsderer, der
Dschamsterer
, der
[Dschàmsdàrà]
(Tschamsterer)

abfällige Bezeichnung für Freund/Liebhaber

ducken
duckn
[duggà]

(sich) ducken, verstecken

duckmausad
duckmausert (Adj.)
[duggmausàd]

demütig, ergeben, zurückhaltend

Duckmauser, der
[Duggmausà]

Mitläufer, Ja-Sager, demütiger Mensch

Duddeln, die (Pl.)
Dutteln, die (Pl.)
[Duddl/Duddln]
(Tutteln)

ugs. derb für weibliche Brust

Dudderer, der
Dutterer, der

[Duddàrà]
(Tutterer)

junger "Hupfer", Halbwüchsiger

(a) dudderl
[à duddàl] (Adv.)

ein bißchen, ein wenig

Duddngschirr, das
[Duddngschià/Duddngschirr]

Büstenhalter

dudeln [du:dln]

1genussvoll trinken 2ordentlich saufen (...hob i mir an Gscheidn odudlt.)

Dulackn, die
[Dullàggn]

Beule, Delle

Dulln, die [Duin]

Beule, Delle

Dult [Duidd]

Jahrmarkt, Volksfest, Warenmarkt

Dumbatz, der [Dumbàz]

Dödel, Dummkopf, einfältiger Mensch Vorschlag und Definition - Gerhard aus Inzell

Dummerl, der [Dummàl]

Einfaltspinsel, naiver Mensch

Dummian, der [Dummiàn]

Dummkopf, Trottel

dumper (Adj.) [dumbbà]

1dämmrig, dunkel, düster 2benommen, dumpf (zvui Bier macht dumper...)

dungen [dungà]

düngen

Dungert, der [Dungàd]

Dünger

dupfa
dupfen
[dubbfà]
(tupfen)

jmdn. besiegen, bezwingen, übertreffen (d'Vorderstinkmistinger ham d'Hinterstinkmistinger 5:0 dupft...)

durchfretten
durchfrettn
[dchfreddn]

sich abmühen, mühsam durchs Leben kämpfen

Durchmarsch, der
[Dchmàrsch]

Durchfall/Diarrhö

durchwurschteln
[dchwuàschdln]

sich durchschlagen, durchschwindeln

durchwuzeln
durchwuzln
[dchwu:zln]

durchdrängeln, sich den Weg durch eine dichte Menschenmenge bahnen

Dürftling, der [Dffdling]

kleiner, schmächtiger, unscheinbarer, u.U. kränklicher Mensch

dürrlochad
dürrlochert (Adj.)
[dlochàd/dirrlochàd]

mager, dürr (so a dürrlochads Mensch...)

duschen
[duschn]

1duschen 2regnen (iatz duscht's aber g'scheit...) 3schlagen, ohrfeigen (wennst koa Ruah gibst, dusch i da oane...)

Duscher, der
Duscherer
, der
[Duschàrà]

heftiger Regenguss, Platzregen (Gestern nacht hat's an gscheitn Duscherer do...)

Dusel, der
[Du:sl]

Glück (mei hod der heit wieder an Dusl...)

Duselbruada, der
Duselbruder, der

[Du:slbruàdà]

Glückspilz

duseln
[du:sln]

dösen

Duzi, der
Duzl
, der [Du:ze/Du:zl]

Schnuller

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